Kurzgeschichte zu Weihnachten

  • Beitrags-Autor:

Dies ist eine in sich geschlossene Kurzgeschichte, die gleichzeitig auch der Prolog von Teil 3 meiner Fantasyreihe Aderunita ist. Viel Spaß beim Lesen ^^

Weihnachten in Erdély

Die weiten Wälder der Karpaten erstreckten sich vor Catrinel. Kalter Wind blies ihr entgegen, als sie auf der Anhöhe stand. Egal wohin sie blickte, sah sie nur weiß. Der Schnee überzog die riesigen Baumwipfel wie Zuckerguss und ließ alles friedlich erscheinen. Eine weiße Welt, die bis zum Horizont reichte und sich dort mit dem Grau des Himmels vermischte. Kurz verlor sie sich ganz in dem Anblick, der sich ihr bot.
Die klirrende Kälte hatte sich längst durch Catrinels dicke Kleidung gefressen. Ihre Finger waren klamm und fühlten sich steif an, dennoch stahl sich ein Lä­cheln auf ihre Lippen. Sie liebte ihre neue Heimat – so wild, friedlich, naturbelassen. Einer der wenigen Orte, der noch unberührt war, voller Geheimnisse und fern des technischen Fortschrittes. Zudem gab es Gerüchte bei den Einheimischen von leuchtenden Feenwesen und Tieren, die sich verwandeln konnten. Genau aus diesen Gründen hatte Catrinel hier leben wollen. Als Gheorghe den Job als Wildhüter bekommen hatte, war es ihr wie ein Lottogewinn vorgekommen. Besonders da Weihnachten vor der Tür stand. Es war ihr erstes Fest ohne ihre Familie, ohne ihre lärmenden Geschwi­ster, ohne die beengte Wohnung, die sie sich zu zehnt geteilt hatten. Dieses Jahr wird das Weihnachtsfest anders werden! Ohne Stress, ohne Lärm. Nur Gheorghe und ich.
Wenn Nel sich anstrengte, konnte sie von der An­höhe aus am linken Rand des Waldes die gut ausge­stattete Blockhütte, in der sie mit ihrem Mann lebte, durch die Baumwipfel hindurch ausmachen.
„Nel, kommst du?“
Es war wie aufs Stichwort. Sie drehte sich zu ihrem Mann um, der bereits die nächste Anhöhe erklommen hatte. Seine Wangen waren gerötet von der Kälte. Einige seiner dunklen Haarsträhnen hatten sich unter der dicken Wollmütze hervorgemogelt und glitzerten an den Stellen, an denen sich Schneeflocken in ihnen verfangen hatten. Seine braunen Augen schauten sie gutmütig an. Er lächelte und wieder konnte Catrinel ihr Glück kaum fassen.
Sie schloss eilig zu ihm auf und ergriff seine Hand. „Es ist so wundervoll hier!“
„Ja, Liebes, das ist wahr. Wir haben den Baum auch gleich erreicht. Er ist wirklich perfekt! Der Weg wird sich auf jeden Fall lohnen.“ Seine Augen blitzten vor Freude.
„Meinetwegen können wir noch Stunden umher­wandern! Das macht mir gar nichts aus“, sagte sie und musste auflachen.
Ihr Mann sah sie abermals lächelnd an und drückte ihre Hand fester.
Die beiden gingen an riesigen Bäumen der weißen Welt entlang. Die Sonne schimmerte durch die Äste und ließ den Wald wie ein Zauberland erstrahlen, in dem es überall glitzerte. Das Holz knackte leise vor Kälte. Einige der Vögel zwitscherten gemächlich und nach wenigen Metern erreichten sie eine Lichtung. In mitten dieser stand er, der wohl prächtigste Weih­nachtsbaum, den Catrinel je gesehen hatte. Er war nicht zu groß, immer noch passend, um in ihrem Wohn­zimmer einen Platz zu finden, aber wie ihr Mann gesagt hatte, sah er einfach perfekt aus. Üppige grüne Zweige, schwungvoll zu beiden Seiten ausgebreitet, als wollte er sagen: Hier bin ich und warte auf euch.
Er war eigentlich zu schön, um ihn zu fällen. Den­noch machte sich Gheorghe an die Arbeit, während Nel über die Lichtung zog und sich gar nicht an dem Anblick des Winterwaldes sattsehen konnte.
Nachdem ihr Mann fertig war, half sie ihm beim Tragen wieder zurück den Hang hinab und zu ihrem alten Kombi. Nach zwanzigminütigen Fußmarsch wa­ren sie endlich angekommen und verzurrten die Tanne auf dem Dach.
Als auch das geschafft war, stiegen sie ein und fuh­ren los. Im Radio spielten Weihnachtslieder. Kleine Flocken fielen vom Himmel, als es wieder zu schneien begann. Catrinel beugte sich zu ihrem Mann hinüber und küsste ihn auf die Wange.
„Schatz, kannst du dich bitte anschnallen?!“, meinte Gheorghe daraufhin nur.
Sie lachte auf und sah aus dem Augenwinkel einen dunklen Schatten. Ein Tier?
Dann zog ein Ruck durch das Auto. Nel prallte ge­gen die Seite. Ihr Mann riss das Lenkrad herum. Die Reifen verloren ihren Halt auf der Straße und sie rutschten. Panisch versuchte Nel, sich am Armaturen­brett abzustützen, während das Auto weiter über die Straße schlitterte und einem Abhang rechts von ihnen gefährlich nahe kam.
Gheorghe riss weiterhin am Lenkrad, versuchte, die Kontrolle über den Wagen zurückzugewinnen.
Ein riesiger Baum tauchte vor ihnen auf.
Wieder ein Ruck. Diesmal beförderte er Catrinel nach vorn. Schwerelosigkeit umfing sie. Glas splitterte. Es knirschte. Krachte. Dann wurde alles still und sie lag auf dem Bauch. Nel spürte Nässe an ihrer Wange und den Händen. Ihre Haare verdeckten ihr die Sicht. Benommen versuchte sie, sich die Strähnen von den Augen zu wischen. Doch der Schmerz hielt sie ab. Ein herber Stich zog sich von ihrem Bauch durch den Kör­per. Sie stöhnte auf, schluchzte und die weiße Welt
wurde schwarz.

Catrinel hörte den Schrei einer Eule, dann das Schla­gen von Flügeln. Eine leichte Brise zog über ihr hin­weg. Sekunden später legte sich eine große Hand auf ihre Schulter. Vorsichtig versuchte der Jemand, sie herumzudrehen, doch sobald Bewegung in ihren Kör­per kam, stöhnte sie vor Schmerzen auf.
„Silva, komm her! Schnell! Die Frau verblutet!“
„Im Namen des Lichtes, wie viel Blut sie verloren hat?! Ein Wunder, dass sie noch lebt.“
Nel wollte gar nicht wissen, was sie den beiden für einen Anblick bot. Der Schmerz allein bestätigte ihr, dass es schlimm war. Sie konnte sich keinen Millime­ter bewegen, ohne dass sie Höllenqualen durchzogen. Zudem hoffte sie, dass auch die beiden, die geredet hatten, nicht versuchten, sie von der Stelle wegzu­bekommen. Ihr wurde bereits jetzt wieder schummrig.
Sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, noch wo sich ihr Mann befand und wie es um ihn stand. Sie fühlte sich nicht in der Lage, nach ihm zu rufen. Nichts konnte sie mehr, außer hier liegen. Für einen kurzen Moment wünschte sie sich, sie könne mit der Kälte verschmelzen, könnte abdriften, könnte so den Schmerzen und den Sorgen entkommen.
„Die Angriffe müssen aufhören!“, erklang es vom Mann grimmig. „Wir müssen schleunigst etwas dage­gen unternehmen!“
„Wohl wahr. Aber jetzt sieh nach dem anderem, ich heile die Frau“, antwortete die Stimme neben ihr.
Silva, wenn Catrinel richtig gehört hatte.
Dann spürte Nel zwei Hände auf ihrem Rücken. Durch all die nebligen Empfindungen, durch all das pulsierende Pochen, das ihre Magengegend und den Körper für sich erobert hatte, fühlte sie die hauchzar­ten Finger, als würden sie sich durch den Stoff ihres Wintermantels brennen. Ihre Haare verdeckten ihr noch die Sicht, trotzdem sah sie die Helligkeit, die sich plötzlich in ihrer Nähe ausbreitete. Eine Wärme erfüllte sie. Die Schmerzen nahmen ab, bis nur noch Leichtigkeit übrig blieb.
Das Leuchten erstarb und sie vernahm wieder die Frauenstimme: „Du kannst jetzt aufstehen. Ich habe deine Blutungen stoppen können. Auch deine Bauch­wunde und die Verletzungen am Kopf sind verheilt.“
Es hörte sich surreal an. Catrinel blieb liegen, fühlte in sich hinein. Tatsächlich spürte sie nur noch einen minimalen Schmerz in der Bauchgegend, aber nichts mehr von dem elenden Leid von eben.
„Vertraue mir. Alles ist gut“, kam es flüsternd von der Seite, als sich auch schon eine Hand um ihren Oberarm schloss. Nel rappelte sich auf, während die fremde Frau ihr half. Die wundersame Erscheinung neben ihr trug trotz der Kälte nur ein seidenes weißes Kleid, welches bis zum Boden reichte und ihre Arme mit Trompetenärmel verbarg. Der Stoff schien an ver­schiedenen Stellen zu leuchten, als bestünde er selbst aus Eis. Die Frau ihr gegenüber hatte dunkles Haar, welches ihr in langen Wellen den Rücken hinabfloss. Auch dieses schien zu glitzern, als würden sich darin kleine Eiskristalle verbergen. Sprachlos starrte Nel sie an. „Bist du ein Engel?“, flüsterte sie.
Ein helles Lachen erklang, ehe die Frau sich von ihr abwandte und zum Auto ging.
„Wie geht es ihm?“, keuchte Catrinel, als ihr Gheor­ghe wieder in den Sinn kam.
Neben dem Auto stand ein breitschultriger Mann, der sich mit seinem Oberkörper ins Innere beugte und ihr die Sicht auf ihren Ehemann versperrte.
Silva schwebte von ihr weg und zu dem Wagen hin­über, als würde sie mit ihren Füßen nicht einmal den Boden berühren. „Aves, lass mich sehen“, wies sie den Mann an. Dieser beugte sich zurück und machte ihr Platz. Nun konnte Nel endlich einen Blick auf Gheor­ghe werfen. Er hatte eine Platzwunde am Kopf und die Augen geschlossen.
„Er ist bewusstlos“, erklärte Aves, als er um den Baum herum und auf sie zukam. „Aber es geht ihm bei weitem nicht so schlecht wie Ihnen eben.“
Catrinel wurde bange, als sie zu ihm aufsah. Der Fremde maß beinahe zwei Meter, hatte langes graues Haar, einen üppigen Vollbart und trug einen weiten Mantel, der komplett aus gräulichen Federn bestand. Seine dunklen Augen huschten hin und her, um die Umgebung zu inspizieren, was Nel anhand der Kopf­bewegung an eine Eule erinnerte.
Plötzlich wurde eine Frage in ihr laut: „Wie habt ihr uns gefunden?“
„Wir hörten den Krach“, sagte der Mann wie zu sich selbst, während er sich weiter umsah.
Der Schatten kurz vor dem ersten Aufprall kam ihr in den Sinn. „Haben wir ein Tier angefahren?“
Er schüttelte den Kopf, sah sie aber nicht an.
Hinter ihm leuchtete es auf. Catrinel sah an ihm vorbei zum Auto und erblickte die fremde Frau, die eine Hand auf die Stirn ihres Mannes gelegt hatte und nun hell glühte. Ihr bis eben schwarzes Haar strahlte jetzt weiß und auch sonst schien ihr ganzer Körper von Kopf bis Fuß Licht abzustrahlen. Dieses glitt in Gheorghe und die Wunde, die zwischen den Fingern der Frau hervorlugte, schloss sich in Sekunden­schnelle.
Die Wunde schließt sich?! Sie ist verschwunden! Aber das … das kann doch nicht …
Nels Beine gaben unter ihr nach und zwei kräftige Arme fingen sie auf, ehe sie fiel.
„Es ist alles gut, tief durchatmen, okay?! Silva heilt Ihren Mann nur.“
„Nur?“, keuchte Nel. „Wie ist das möglich?“
Der Fremde schwieg und schob sie zur zerbeulten Motorhaube, sodass sie sich daran abstützen konnte.
„Ist das Magie?“, versuchte sie es erneut.
Sie erinnerte sich an die Geschichten der Einheimi­schen und fragte sich, ob sie nun selbst inmitten einer solchen war.
Erstaunen machte sich in ihr breit. Es ließ ihre Sorgen vorerst vergessen und die skeptische Stimme in ihrem Hinterkopf verstummen, ob sie durch den Unfall eher an Halluzinationen litt.
Das Leuchten vor ihr erstarb wieder und die Frau erschien neben dem Mann. Nel sah sich eilig nach Gheorghe um, aber er schien noch bewusstlos.
„Es geht ihm gut“, sagte Silva, der ihr ängstlicher Blick anscheinend nicht entgangen war. „Doch das hier muss unter uns bleiben, verstanden?“ Die Frem­de sah sie eindringlich an. „Ich vertraue darauf, dass Sie niemandem erzählen, was gerade geschehen ist. Es ist nur zu eurem Besten, vertrauen Sie mir. Zu Hause rufen Sie die Polizei an, melden den Unfall, damit Ihr Auto abgeschleppt wird, aber den Rest be­halten Sie für sich!“
Nel schüttelte den Kopf. „Ich verstehe das nicht.“
„Es geht Ihnen beiden gut, mehr müssen Sie nicht verstehen.“
„Aber … aber Sie haben uns das Leben gerettet. Sie haben uns geheilt. Wir stehen in Ihrer Schuld.“
Silva lächelte dezent. Ihr Blick glitt zu Aves, sie nickte ihm zu, ehe sie eine Hand nach Catrinel aus­streckte. Diese wollte am liebsten zurückweichen, doch das Auto versperrte ihr den Weg nach hinten.
Die Fremde legte ihre Finger auf Nels Stirn. „Du bist reines Herzens, Catrinel. Vielleicht sehen wir uns wie­der. Doch nun: Schlafe.“

Nel schlug benommen die Augen auf und sah sich irritiert um. Sie befand sich wieder zu Hause, in ihrem Schlafzimmer, in ihrem Bett. Neben ihr lag ihr Mann.
Auch Gheorghe öffnete langsam die Augen, ehe er sich abrupt aufsetzte. „Schatz, geht’s dir gut?“
Sie nickte nur zur Antwort, weil sie nicht verstand, warum sie zu Hause war. Ihr Kopf arbeitete auf Hoch­touren, aber nichts schien einen Sinn zu ergeben.
Gheorghe griff sich an die Stirn und schüttelte den Kopf. „Ich hatte wirklich einen komischen Traum“, murmelte er.
„Einen Traum?“, hauchte Nel. „Vom Wald? Ein Autounfall?“
Er blickte schockiert zu ihr und nickte. „Hast du auch davon geträumt?“
„Schatz, das war kein Traum.“ Catrinel stand aus dem Bett auf und lief zum Fenster. „Siehst du?! Unser Auto ist nicht da.“
Knarrendes Holz verriet ihr, dass ihr Mann zu ihr hinüberkam. Er stellte sich neben sie und schaute auf den kleinen Hof hinaus. „Aber das kann nicht sein“, stieß er aus und sah zu seiner Frau.
Sie erwiderte seinen Blick, ehe sie an sich selbst hinuntersah. Prompt schnellte Nels Hand zu ihrem Bauch.
„An was erinnerst du dich?“, fragte sie ihn.
„Ähm, da war ein Hirsch. Er ist in unser Auto hin­eingelaufen. Dadurch sind wir von der Straße abge­kommen und gegen einen Baum gefahren. Als ich wie­der zu mir kam, warst du nicht neben mir. Ich sah die kaputte Frontscheibe und rief nach dir. Doch ehe ich aussteigen konnte, kam eine Eule angeflogen. Ihr folg­te ein gleißend helles Licht. Es war eine weiße Kugel, die neben dem Vogel herschwebte. Doch dann …“
„Was Schatz? Was hast du gesehen?“
„Es war ein Traum!“, beharrte Gheorghe und schüt­telte abermals den Kopf.
Sie sah ihn abwartend an. Es verstrichen atemlose Sekunden, eher er sich einen Ruck gab, um seine Beobachtungen weiter zu schildern: „Die Eule ver­wandelte sich in einen Mann und das Licht in eine dunkelhaarige Frau mit weißem Kleid. Sie sprachen unsere Sprache, sprachen über dich, dass du viel Blut verloren hast. Doch dann … an mehr erinnere ich mich nicht.“ Er strich sich fahrig über die Stirn, sah zurück in den Hof und zum fehlenden Auto, ehe er kehrt­machte und aus dem Schlafzimmer stürmte.
Catrinel hörte ihn den Flur entlang gehen und die Treppe hinunter poltern. Sie folgte ihm rasch.
Kaum dass er das Zimmer verlassen hatte, war er bereits wieder stehen geblieben, verharrte mitten auf der Treppe „Nel?!“ Es klang gleichzeitig fragend, wie eine Aufforderung.
Sie lief zu ihm und sah hinab ins Wohnzimmer. Auch sie verharrte abrupt bei dem Anblick. Dort stand der Weihnachtsbaum, den sie geschlagen hatten, in der rechten Ecke. Daneben brannte ein Feuer im Kamin, dessen oberer Rand ebenfalls mit Tannenzweigen ge­schmückt war. Auf dem Couchtisch davor befanden sich ein gläserner Teller mit Plätzchen und eine Schale Punsch, dessen fruchtiger Geruch bis hinauf zu Treppe reichte.
Catrinel ging die letzten Stufen hinunter und strebte zum Baum, der weißsilbern funkelte. Als sie näher trat, erkannte sie, dass der ganze Baumschmuck ebenfalls aus Glas bestand. Leuchtende Figuren hingen überall verteilt und gaben dem Baum einen besonderen Glanz. Wie Eiskristalle, schoss es Catrinel durch den Kopf und sie beugte sich näher heran, um die filigranen Gebilde zu inspizierte. Waldtiere, Schneeflocken, Tannenzap­fen und Gestalten ähnlich wie Feen entdeckte sie.
Sie drehte sich um ihre eigene Achse und kam sich vor wie im Märchen inmitten all der Weihnachtsdeko­ration. Als hätten die magischen Wesen des Waldes ihre Wünsche erhört und ihr das schönste Fest gezau­bert, dass sie sich selbst vorstellen konnte.
Freudentränen sammelten sich in ihren Augen, als sie zu ihrem Mann aufblickte, der unverändert auf der Treppe stand. Verwirrt sah er sich im Raum um, der am vorherigen Tag noch gänzlich ungeschmückt ge­wesen war.
Nel ging eilig auf ihn zu, griff seine Hand und zog ihn zu sich ins Wohnzimmer. Dann flüsterte sie mit erstickter Stimme: „Es ist ein Weihnachtswunder, Schatz! Lass es uns einfach genießen!“

Zum Schluss

So liebe*r Leser*in,
das war es leider schon. Ich hoffe, ich konnte dich gut unterhalten & dir die Weihnachtszeit etwas ver­süßen. Wenn du wissen möchtest, wie es mit Nel & Gheorghe weitergeht, dann kann ich dir wärmstens Teil 3 meiner Fantasyreihe „Aderunita“ ans Herz le­gen, die im Herbst 2022 erscheint.
Wenn dir das zu lange ist und du gern mehr von mir lesen magst: Im Dezember 2021 sind Teil 1, 2 & auch meine Romance-Ghoststory „Friends of Death“ als eBook im Angebot erhältlich. Prints gibt es überall, wo es Bücher gibt ^^
Fühle Dich gedrückt,

deine Ela