Anthologien

Spenden-Anthologie Charlies Mutmach-Geschichten (2022)

In diesem Buch findest du 15 illustrierte Kurzgeschichten für Jugendliche ab 10 bis 14 Jahre.
Es erwarten dich lustige, spannende, herzerwärmende und fantasievolle Geschichten.
So unterschiedlich die Kurzgeschichten auch sind, haben sie doch eines gemeinsam: sie alle machen Mut. Denn mutig sein ist manchmal ganz schön schwer.
Finde mit Nico heraus, was es mit den Windspielen auf sich hat, drücke Julie und Lotti beim entscheidenden Fußball-Spiel die Daumen, hilf Kalle dabei, seinen kleinen Mops vor Boris zu schützen, und Sophie, das Schattenmonster zu vertreiben. Erlebe Josefin, wie Lino ihr Herz höherschlagen lässt, und sei dabei, wenn Alea ihre letzte Mutperle bekommt.
Eine unbeschwerte Kindheit und Jugend ist nicht allen vergönnt. Anstatt mit Freunden draußen zu sein, müssen krebskranke Kinder ihre Zeit im Krankenhaus verbringen.
Charlie, unser starker Löwe, findet das traurig und möchte kranken wie gesunden Jugendlichen mit diesem Buch viele schöne Lesestunden und eine große Portion Mut vermitteln.

Alle Einnahmen werden an CancelCancer zugunsten der Stiftung Stern eV für die Kinderkrebsforschung Hamburg gespendet.

Gemeinsam für eine Kindheit ohne Krebs.

Mit Geschichten von: Chantal Schreiber, Ruth Anne Byrne, Antje Tresp-Welte, Jenny Rubus, Leonie Kokott, Gerd Schäfer, Saskia Heinl, Ela Bellcut, Doreen Köhler, Adriane Ebhardt, Nina Biesenbach, Marlene Liebschenk, Nila Sand, Josy Massa, Alex Planet

Anthologie „Damit“ von Magret Kindermann (2021)

(c) Magret Kindermann

Thema: Slice of Life

Was machst du gerade?
Nichts.

Elf Autor*innen schreiben über das, was den Alltag besonders macht. Diese Anthologie erinnert uns an den Zauber der gewöhnlichen Tage, der in großen Romanen viel zu häufig keinen Platz findet.

Dabei sind: Alex Rump · Lily Magdalen · Catherine Strefford · Michael Leuchtenberger · Charley Queens · Nika Sachs · Henriette Werner · Herbert Glaser · Katharina Stein · Vanessa Glau · Ela Bellcut

Zuhause

»Wärme umgibt mich. Die einzige Wärme, die mir im Moment geblieben ist. Ich schlinge die Decke fester um meinen Körper, vergrabe mich tiefer in die Kissen. Einzelne Sonnenstrahlen schaffen es, an meiner Gardine vorbei ins Zimmer zu dringen und meine Nase zu kitzeln. Ich will keine Sonne, keine Fröhlichkeit. Beides kann ich nicht gebrauchen. Stattdessen vergrabe ich mich in meinem Kokon, verstecke mich vor der Welt, vor dem Alltag, vor dem Aufstehen.

Es ist wieder so ein Tag. Einer dieser erdrückenden Tage, an dem nichts einen Sinn zu haben scheint. An dem allein das Aufstehen die größte Anstrengung wird.« […]

»Sprachlos starre ich auf Kali, auf ihr Fell, das in der Sonne die verschiedensten Farben preisgibt. Das beruhigende Schnurren auf meiner Brust, dass durch meinen Körper zu dringen scheint, als würde es dort alles Negative von vor ein paar Sekunden in mir zerstören. Als würde ihre Wärme mir die Geborgenheit schenken, die ich benötige. Ich genieße den Augenblick und kann nicht fassen, wie viel Liebe und Glück ich in dem Moment empfinde.«